Allgemeine Informationen über Geschirr für die Speisenverteilung

| Voraussetzungen für eine gute, stationäre Speisenverteilung 3 Dinge sind für eine gute Speisenverteilung besonders wichtig: - leckeres Essen - freundliches Personal - ansprechende Präsentation Diese, in einem Satz formulierte Feststellung ist relativ und kann nicht immer erfüllt werden. Denn was soll z.B. an einer Haferschleimdiät "lecker" sein und eine "ansprechende Präsentation" empfindet jeder Mensch anders. Wir möchten auf diesen Seiten weder dem Küchenchef das Kochen lehren, noch dem Pflegepersonal Empfehlungen für den Umgang mit Patienten aussprechen! Wir stehen mit unserer Kollektion Krankenhausgeschirr & Systemporzellan für eine Speisenausgabe im Mindeststandard, das sich jeder Versorgungsbetrieb leisten kann. Wer mehr will, leistet sich sein eigenes Vignettengeschirr!
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Kompatibilität In der Porzellanwelt bedeutet dieser Begriff soviel wie "passt zu" oder "verwendbar mit". Gemeint ist die Eigenschaft eines Porzellanartikels, sich mit anderen am Markt befindlichen Produkten gemeinsam verwenden zu lassen. Meist ist damit die Stapelfähigkeit von einem Hersteller zum anderen gemeint, die dem Anwender die bedenkenlose Verwendung mehrerer unterschiedlicher Fabrikate gewährleistet. Für den Kunden bietet diese Eigenschaft eine größtmögliche Preistransparenz und stellt damit einen günstigen Einkauf sicher. Je mehr sich ein Verbraucher durch die Vorgabe von Hersteller und Artikel einengt, desto geringer sind die Möglichkeiten andere Fabrikate und Produkte mit dem Bedarf zu vergleichen. Holst Porzellan ist mit den meisten Produkten kompatibel, jedoch empfehlen wir jedem diese Eigenschaft durch Prüfung eines Musters selbst vorzunehmen.
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| Konformität Das Klinikgeschirr muss allen Gesetzen, Vorschriften und Auflagen entsprechen! Holst Porzellan hat eine offizielle Konformität und entspricht allen vorliegenden Gesetzen, Auflagen und Verordnungen. Lesen Sie dazu bitte unsere separaten Ausführungen der Holst Porzellan Warenkunde: |
Transparenz Welches Porzellanteil passt in unser System? Was für ein Wirrwahr mit unterschiedlichen Artikelnummern und Produktbeschreibungen. Wie findet man das richtige Porzellan für ein Speisenverteilsystem? Diese Frage vermögen selbst Fachleute oft nur schwer zu beantworten. Um Ihnen die Arbeit mit Holst Porzellan zu vereinfachen, haben wir Ihnen oben in der Menueauswahl einen "Systemkonfigurator erstellt. Mit Hilfe der Auswahlfunktion können Sie sich das jeweilige Holst Systemporzellan passend für das ausgewählte System anzeigen lassen. Klicken Sie einfach links auf das Puzzlebild und öffnen damit unsere Krankenhausporzellan Datenbank.
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| Wärmegarantie Im Europäischen Recht ist die Ausgabetemperatur für Warmkomponenten (Warmspeisen) für alle öffentlich zugelassenen Verpflegungsbetriebe reglementiert: Zum Ausgabezeitpunkt müssen die Speisen eine Kerntemperatur von mindestens 65° C aufweisen. Um diesen Prozess sicher zu stellen sind neben vielen küchen- und verteilungstechnischen Anlagen auch geeignete Geschirre notwenig. Die Artikel der Holst GV Kollektion unterliegen der offiziellen DIN-Norm und entsprechen allen geltenden gesetzlichen Verordnungen und Auflagen. Unser Porzellan ist wärmespeichernd und hält kaum wie anderes Material die Temperatur passiv aktiv. Neben allen optischen und hygienischen Aspekten ist Porzellan das am besten geeignete Material für die Warmspeisenausgabe. Der spezifischen Dichte und der geringen Porosität verdankt Porzellan seine besonderen Verwendungseigenschaften als Wärmespeicher. Weder Hartglasgeschirre, noch Metall können vortemperierte Wärme so lange in sich speichern, wie Porzellan. Das macht es für das Servieren von warmen Speisen besonders geeignet.
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HACCP-Eignung (Hazard Analysis Critical Control Point) ist die Abkürzung für ein Konzept der Gefährdungsanalyse und der Erkennung kritischer Lenkungspunkte, als ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll. Im deutschen Recht ist das HACCP-Konzept seit 1998 in der Lebensmittelhygiene-Verordnung verankert. Die EG-Verordnung 178/2002 sieht ebenfalls die Anwendung des HACCP-Konzeptes in allen Unternehmen, die mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Lebensmitteln beschäftigt sind, vor. Porzellan aus dem Hause Holst kann für HACCP gesteuertes Betriebsmanagement bedenkenlos eingesetzt werden!
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| Clochenfähigkeit Der Fachbegriff "Cloche" stammt aus der Hotellerie (franz. Glocke) bezeichnet eine haubenähnliche Abdeckung zum Schutz von Speisen für den Transport und das Servieren. Am französischen Hof wurde die Cloche später zum beliebten Serviergegenstand für das "Menue Surprise" und Ende des 18. Jahrhunderts entdeckte man sie als Speisenglocke für Zimmerservice und Banketts. Mit zunehmender Professionalisierung entwickelte man sie zur Temperierung von Speisen weiter. In der Systemverpflegung nutzt man Clochen heute nicht mehr nur zum Abdecken von Speisen, sondern auch als geschlossene Isolatoren, die Speisen nebst Geschirr luftdicht und temperaturbeständig einschließen. Durch den Einsatz von Temperatur speichernden Elementen haben sich verschiedene Clochen zu sog. "passiven Speisenverteilsystemen" entwickelt. Eine Vielzahl davon entsprechen der Verordnung über die Ausgabetemperatur und halten über einen absehbaren Zeitraum die Kerntemperatur stabil. Eines aber haben alle Clochen moderner Speisenverteilung gemeinsam: Sie erfordern maßhaltiges Geschirr mit einer geringst möglichen Abweichung! Wie genau Porzellan für die Clochen ausgeführt werden muss, zeigt das Bild u.r.(Holst Eintopfschüssel 1631 B3 in einem Rieber Clochendeckel). Nur maßhaltiges Porzellan kann verwendet werden, damit dieses Verfahren fehlerfrei und korrekt arbeiten kann. Die Holst Systemschalen in rund und eckig sind speziell für solche Clochen entwickelt worden und stellen den professionellen Einsatz sicher.
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Cook & Cill Im Gegensatz zum herkömmlichen Ausgabeverfahren (Garen, Einfrieren, Aufwärmen) wird bei Cook & Chill das Essen lediglich vorgegart und anschließend in speziellen Geräten schockgekühlt. Erst kurz vor dem Verzehr erfolgt das Endgaren. Dieses Verfahren ist aufgrund der Erhaltung von Vitaminen und Nährstoffen bei Ernährungswissenschaftlern sehr beliebt, ferner ist es in der Lage, große zeitliche oder räumliche Distanzen zu überbrücken.
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Cook & Freeze Freeze aus dem englischen bedeutet Einfrieren. Gemeint mit die Verarbeitung von Tiefkühlkost, die erst kurz vor der Speisenverteilung aufbereitet, bzw. regeneriert wird. Hersteller wie die Firma Blanco (Werksfoto) bieten umfassende Lösungen für die Aufbereitung und Verteilung von Speisen, die nach dem Cook & Freeze Verfahren vorbereitet werden.
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Cook & Serve ist der Name für die traditionelle Herstellung von Speisen, die unmittelbar nach der Produktion zum Gast bzw. Patienten zugestellt werden (Heißverteilung oder Warmausgabe). Dieses Art der Speisenverteilung ist besonders für Betriebskantinen und Verpflegungsbetriebe geeignet, die punktuell große Mengen von Speisen an einen unmittelbar angeschlossenen Verpflegungsstandort verbingen können. Eine der gängisten Arten von Cook & Service ist die Tablettverpflegung, bei der die Speisen und Getränke vom Essensteilnehmer selbst zum Tisch gebracht werden. Pfiffige Produktideen (wie unser Becher AH 038) reduzieren das Überschwappen von Heißgetränken und erleichtern so auch dem Ungeübten Kaffeegenuss ohne Fussbad!
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Kontaktwärme (Kontaktwaerme, Planogeschirr, Planoporzellan) hierbei handelt es sich um Systemporzellan mit planem Boden. I.d.R. ist die Unterseite des Porzellanartikels unglasiert und mittels Diamantschleifung nachbearbeitet um die kleinstmögliche Porosität zu erzielen. Der Porzellanartikel wird mittels einer Metall-Aluminium- oder Ceranplatte aufgeheizt und gibt diese Temperatur an die zu regenerierenden Speisen weiter. Die auf dem selben Tablett stehenden Kaltspeisen bleiben davon unberührt. Die Speisenverteilung mittels Systemen die auf Basis der Kontaktwärme arbeiten sind meist sowohl in der Anschaffung als im Unterhalt (Nachkauf von Porzellan) sehr günstig, da ihr technischer Anspruch im Gegensatz zu anderen Systemen relativ gering ist. Hersteller von Ausgabewagen für kontakterwärmte Speisen ist u.a. die Firma Electro calorique (Werksfoto) Elektronische Regulierung jeder einzelnen Heizplatte. Eine "eingebaute Intelligenz", die die Temperatur der Kontaktplatte misst und via Elektronik eine Regulierung der Speisentemperatur vornehmen kann. Die Vorgabe der Temperatur wird über den Bordcomputer eingespeist, an die elektronische Steuerung der Heizplatten weitergeleitet und dort individuell reguliert.
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Sistema Porzellan Ist der Name einer Kollektion für professionelles Verpflegungsgeschirr aus Hartporzellan, entwickelt und konzeptioniert für Krankenhaus und Kantine, welches wir in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe GV Partner (Citti, Jomo, Jomo-Citti und Ringel) entwickelt haben. Die Kollektion Sistema deckt dabei die klassischen Komponenten der Speisenverteilung mit Weissgeschirr nahezu vollständig ab. Das Porzellan Sistema unterliegt einem strengen Qualitätsmanagement und einer ständigen labortechnischen Kontrolle, welches die Eignung für die Verwendung in Kliniken und Krankenhäusern sicherstellt. Die passenden Kunststoffdeckel für die Porzellankollektion stellten die Deckel aus dem Hause ebenfalls sicher. In den Farben blau und grau passen sie sich den meisten farblichen Vorgaben der Tablettsysteme harmonisch an. Sistema Porzellan lässt sich mit allen übrigen Artikeln aus der Holst GV-Kollektion bedenkenlos einsetzen und stapeln.
| Sistema |
Tablettsysteme Hierbei handelt es sich grundsätzlich - wie das Wort schon sagt - um eine Speisenausgabe auf einem Tablett. Auf diesem erfolgt die gesamte Warm- und Kaltverteilung für alle Speisenarten gleichermaßen. Frühstück und Abendbrot als Kaltkomponeten, Mittags mit Warmhaltesystemen für die Heißverteilung. Entsprechend setzt das Tablettsystem zwingend die Verwendung von Clochen voraus, die zum einen eine Schutzfunktion bei der Verteilung und andere eine Warmhaltefunktion bei der Heißportionierung übernehmen. Der große Vorteil von Tablettsystemen liegt in der Variabilität, sowohl was die Art und Herkunft der Tablett, als auch der Clochen und Waremhaltesysteme angeht. In Deutschland sind Tabletts üblicher Weise nach Euronorm (600 x 400 mm) oder nach Gastronorm (530 x 325 mm) genormt. Sämtliche Wägen und Zubringergeräte sind auf diese Maße abgestimmt. Das Geschirr kann variabel vorgesehen und nach den hausinternen Anforderungen ausgesucht werden; besonders bei den Kaltkomponeten sind nahezu alle stapelbaren Porzellanteile geeignet. Das erlaubt dem Verwender, sich frei auf dem Beschaffungsmarkt zu bewegen und beliebige Fabrikate zu verwenden. Weniger flexibel sind da starre Systeme (siehe Werksbild ThermoLine von Thermovision), die nur wenig Spielraum für die Tablettausstattung bieten. Meist ist man bei starren Systemen an das Geschirr eines speziellen Herstellers fest gebunden. Vorbildlich dagegen das System Novaflex der Firma Stierlen (Werksbild links), dass der Speisenverteilung größtmöglichen Spielraum bietet. Variabel und ohne jegliche Produkt- bzw. Markenbindung lässt sich dieses System beliebig bestücken. Eine clevere Lösung bei Novaflex ist die Klimawand, die in den Transportwägen die heiße von der kalten Seite trennt. Seit vielen Jahren erfolgreich im Markt ist das Tablettsystem Hepp der Firma Gebrüder Hepp (Werksfoto rechts). Sämtliche klassischen Geschirrkomponenten lassen sich auf diesem Tablettsystem vereinen und gewährleisten eine ansprechende Speisenpräsentation. Holst Porzellan ist einer der wenigen Anbieter von Systemporzellan, der für die Tablettsysteme Variotherm, Intermet und Intertherm aus dem Hause Hepp eine passende Schmalfahnen Abteilplatte anbietet (Referenz: Platte 03 II).
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